Lebensmittel · 2 Min.

Chargenrückverfolgung: vom Rohstoff bis zur Auslieferung.

Eine konsequente Chargenführung verbindet Wareneingang, Lager, Produktion und Auslieferung – unterstützt durch mobile Erfassung und automatische Regeln.

Die Rückverfolgung beginnt beim Wareneingang

Eine zuverlässige Chargenrückverfolgung beginnt bereits beim Wareneingang. Dabei können eigene Chargennummern erstellt oder die Chargennummern des Lieferanten übernommen werden. Gleichzeitig werden das Mindesthaltbarkeitsdatum und weitere chargenbezogene Informationen erfasst. Lieferantenspezifische Vorgaben zum MHD oder zur verbleibenden Restlaufzeit lassen sich hinterlegen und automatisch kontrollieren. Werden die vereinbarten Werte nicht eingehalten, warnt das ERP den Benutzer unmittelbar.

Die Erfassung kann direkt am Lagerplatz über eine mobile Lösung erfolgen, beispielsweise mit einem Zebra TC21. Chargennummern, MHD, Mengen, Lagerorte und Lagerplätze werden dort erfasst, wo die Ware tatsächlich eintrifft. Das reduziert manuelle Übertragungen, verhindert Erfassungsfehler und stellt sicher, dass die Informationen sofort im gesamten Unternehmen zur Verfügung stehen.

Automatische Auswahl beim Warenausgang

Beim Warenausgang schlägt das ERP automatisch die geeigneten Chargen vor. Je nach Produkt und gewünschter Lagerstrategie erfolgt die Auswahl nach FEFO, FIFO oder FILO. Dabei werden nicht nur die vorhandenen Bestände berücksichtigt, sondern auch kundenspezifische Anforderungen an das Mindesthaltbarkeitsdatum oder die verbleibende Restlaufzeit. So erhält jeder Kunde die für ihn geeignete Ware, ohne dass der Benutzer die verfügbaren Chargen manuell prüfen muss.

Chargen, die definierte MHD-Grenzen erreichen, können automatisch in ein dafür vorgesehenes MHD-Lager umgebucht werden. Von dort lassen sie sich gezielt weiterverwenden, für den internen Gebrauch ausbuchen oder kontrolliert entsorgen. Sämtliche Bewegungen bleiben dokumentiert und sind jederzeit nachvollziehbar.

Lückenlos über Einkauf, Produktion und Verkauf

Die Rückverfolgbarkeit reicht nahtlos über alle Stufen des Geschäftsprozesses. Sie zeigt, von welchem Lieferanten und aus welchem Wareneingang ein Rohstoff stammt, in welchen Produktionsauftrag er eingeflossen ist und an welche Kunden die daraus entstandenen Produkte ausgeliefert wurden. Auch bei mehrstufigen Produktionsprozessen bleibt die Verbindung zwischen den eingesetzten und den neu entstandenen Chargen erhalten.

Die Chargenführung lässt sich mit Lagerorten, Lagerplätzen und Produktvarianten kombinieren. Gleichzeitig kann pro Produkt festgelegt werden, ob eine Chargenführung zwingend erforderlich oder optional ist. Damit werden chargenpflichtige und nicht chargenpflichtige Produkte im selben System bedarfsgerecht verwaltet. Dieselben Möglichkeiten zur eindeutigen Zuordnung und lückenlosen Rückverfolgung stehen auch für Produkte mit Seriennummern zur Verfügung.

Zurück zur Übersicht

Möchten Sie Ihre Chargenprozesse durchgängig digitalisieren?

Wir besprechen Ihre Ausgangslage und zeigen, wie aplixERP zu Ihren Prozessen passt.

Erstgespräch vereinbaren